Zscaler Cloud-Plattform

Kontrolle der digitalen User Experience im Zeitalter von Cloud und Mobilität

Langsame Applikationen: So nützlich wie ein kaputter Eimer

Cloud computing

Cloud und Mobilität treiben als wichtigste Katalysatoren die digitale Transformation moderner Unternehmen voran. Der Schlüssel zum Erfolg solcher Initiativen liegt allerdings in einer zügigen User Experience. Wenn die Cloud-Strategie den Anwendungszugriff verlangsamt, nützen die durch die Cloud mögliche Geschwindigkeit und Agilität herzlich wenig. Denn langsame Anwendungen sind heute ungefähr so brauchbar wie ein kaputter Eimer.

Drei Trends haben einen massiven Wandel in der Technologielandschaft ausgelöst:

  1. Im Netzwerkdesign setzt sich anstelle des Hub-and-Spoke-Modells zunehmend eine lokale Internet-Breakout-basierte Architektur durch. Zugleich entfällt das Backhauling des User-Traffics über MPLS.
  2. Unternehmensanwendungen werden aus physischen Rechenzentren auf Cloud-Plattformen wie SaaS- und IaaS-Services ausgelagert. Anwendungen wie Office 365 sind für den Direktzugriff über das Internet konzipiert.
  3. Unternehmen geben ihren Angestellten mehr Spielraum zur Nutzung von Privatgeräten (BYOD) bzw. hinsichtlich Remote-Arbeit.
     

Herkömmliche netzwerkbasierte Überwachung versagt in der Mobil- und Cloud-zentrischen Welt

Als der gesamte User-Traffic noch über ein MPLS-Netzwerk lief und die User sich über einen Full-Tunnel-VPN-Dienst einwählten, waren netzwerkbasierte Überwachungstools ausreichend, um eine berechenbare Netzwerkleistung zu gewährleisten und Performance-Probleme zu beheben. Die Mehrzahl der aktuell erhältlichen Monitoring-Tools wie SNMP, NetFlow, netzwerkbasierte PCAPs oder DSCP-Markierungen überwacht die Performance durch Abgleich statischer Schwellenwerte mit statischen Zielpunkten. Eine moderne SaaS-App wie Office 365 hat jedoch Tausende von dynamischen Verbindungen zu Endgeräten. Einen SaaS-Anbieter wie Microsoft kann man schlecht bitten, SNMP-MIBs zu veröffentlichen, um Leistungsdaten zum SaaS-Mandanten abzufragen.

Heute fungiert das Internet als Transportweg für den User-Traffic. Die konkreten Voraussetzungen für eine optimale Performance hängen davon ab, wo die User jeweils sitzen und wo die Cloud-Services gehostet werden. Angenommen, der Office-365-Mandant eines Unternehmens befindet sich an der US-Ostküste – dann wäre es unrealistisch zu erwarten, dass ein User in Singapur eine TCP-Verbindung mit einer Latenz von <20 ms aufbauen kann. Die Anwendererfahrung dieses Users wäre eine vollkommen andere als die des Mitarbeiters im New Yorker Büro, der sich über denselben Mandanten verbindet. In einer Welt, in der sich Netzwerke und Anwendungen im ständigen Wandel befinden, dürfen Unternehmen sich nicht auf statische Schwellenwerte verlassen. Im Idealfall wäre die Anwendererfahrung jedes einzelnen Users anhand individueller Benchmarks zu bewerten.

Performance-Probleme hängen häufig mit dem Gerät des End-Users zusammen – wenn z. B. Anwendungen auf dem Windows-PC langsam reagieren, sobald die Batterieladung unter 5 % fällt oder das WLAN-Signal zu schwach ist. Oder wenn das MacBook Probleme hat, eine Verbindung zu Skype herzustellen, während es auf dem Android-Handy problemlos funktioniert.
 

Gartner quote


Digital Experience Monitoring

Cloud-basierte und Mobil-Anwendungen setzen sich im Unternehmensalltag immer mehr durch. Im Zuge dieses Wandels werden Maßnahmen zur Überwachung der Anwendererfahrung von End-Usern und zur Netzwerk-Überwachung zunehmend durch umfassende „Digital Experience Monitoring (DEM)“-Initiativen ersetzt. Diese Umstellung resultiert aus aktuellen Entwicklungen bei einschlägigen Kerntechnologien:
 

  1. Netzwerkarchitektur -> Umstieg auf lokale Breakouts mit SD-WAN
  2. Sicherheit -> Umstieg auf Cloud Security
  3. End-User -> Umstieg auf BYOD und Mobilität
  4. Anwendungen -> Umstieg auf SaaS/IaaS

Unternehmen sind zunehmend zum Einsatz von Tools gezwungen, die auf die Überwachung von Endgeräten, Netzwerkpfaden oder SaaS-Apps spezialisiert sind. Tatsächlich wird jede SaaS-Technologie mit einem eigenen Satz an Überwachungstools ausgeliefert. Die meisten dieser Tools sind darauf ausgelegt, bei Verschlechterung der Servicequalität einen Rufschaden zu vermeiden. Infolgedessen müssen Unternehmen unterschiedliche Tools eines oder gar mehrerer Anbieter einsetzen. Das führt einerseits zu „Alarmmüdigkeit“ und bewirkt andererseits, dass die Überwachung der digitalen User Experience der Mitarbeiter und der Infrastruktur sich nicht über eine zentrale Administrationsoberfläche verwalten lässt.
 

Jetzt neu: Zscaler Digital Experience (ZDX)

Nachdem Zscaler mit Zscaler Internet Access (ZIA) und Zscaler Private Access (ZPA) neue Maßstäbe für Cloud Security gesetzt hat, soll die Zscaler Digital Experience (ZDX) nun den Markt für Digital Experience Monitoring aufmischen.

Die ZDX-Plattform misst die Anwendererfahrung für jeden einzelnen User im Unternehmen von jedem verwendeten Gerät aus, ohne dass mehrere Einzelprodukte bereitgestellt werden müssen. Eine zentrale Administrationsoberfläche unterstützt die Erkennung sämtlicher Performance-Probleme, unabhängig davon, ob sie auf das Endgerät, den Netzwerkpfad oder die Anwendungen zurückzuführen sind, auf die User zugreifen. 

ZDX nutzt die globale Cloud-Plattform von Zscaler zur Optimierung des Überwachungsverhaltens. Ein praxiserprobter App-Agent von Zscaler, der bereits weltweit auf sechs Millionen Geräten läuft, liefert umfassende Einblicke in die digitale User Experience aller Mitarbeiter. Die Einrichtung ist innerhalb weniger Stunden abgeschlossen, da weder zusätzliche Hard- oder Software installiert werden muss, noch massive Speichercluster zum Speichern unzähliger bedeutungsloser Warnmeldungen erforderlich sind.

Weiterführende Informationen: Interessenten können sich unten durch Eingabe der E-Mail-Adresse für Updates zu ZDX anmelden oder das Produkt in der Videoeinführung von Zenith Live 2019 kennenlernen.

 

Dhawal Sharma ist Senior Director für Product Management bei Zscaler 


 

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