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Arbeiten im Homeoffice: Wird es eine neue Geschäftsrealität?

Veröffentlicht am:

Autor:

Steve Grossenbacher

Arbeiten im Homeoffice: Wird es eine neue Geschäftsrealität?

Aus Notwendigkeit führen Organisationen Richtlinien für die Arbeit im Homeoffice ein, und viele übernehmen dabei Cloud-basierte Lösungen, um schnell einsatzbereit zu sein. Könnte dies der Beginn einer großen Veränderung der Geschäftslandschaft sein? Ich glaube schon.  
 

Es gibt kein Zurück

Wir haben alle schon durch große Störfaktoren verursache Veränderungen der Geschäftslandschaft gesehen. Aber haben Sie bemerkt, dass die Dinge nicht zu ihrem vorherigen Zustand zurückkehren, nachdem sie sich einmal verändert haben? Einige dieser Störfaktoren werden sehr schnell zur neuen Normalität, andere brauchen eine Weile, um sich vollständig durchzusetzen. Und ich glaube, die Saat für die nächste große Geschäftsumwälzung ist bereits gesät.

Aufgrund von außergewöhnlichen Umständen haben Organisationen rund um den Globus Initiativen für das Arbeiten von zu Hause aus gestartet. Und da diese auferlegte Abwesenheit vom Büro voraussichtlich mehrere Wochen (wenn nicht länger) dauern wird, werden sich die Mitarbeiter schnell an die neue Flexibilität gewöhnen, und Organisationen werden mit einer Belegschaft konfrontiert sein, die mehr und mehr von zu Hause aus arbeitet.


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Das Zuhause ist das neue Büro

Die Begriffe „Telecommute“ und „Telework“ wurden erstmals 1973 eingeführt, um die Idee der Fernarbeit zu beschreiben. Obwohl das Konzept Jahrzehnte alt ist, wurde es aus verschiedenen Gründen von globalen Organisationen nie ganz akzeptiert – Mangel an Technologie, Angst vor Produktivitätsverlust, Unternehmenskulturen, die persönliche Interaktion bevorzugen, und viele andere.

Die jüngste globale Krise hat Organisationen jedoch dazu gezwungen, ihre Präferenzen zumindest vorübergehend aufzugeben und ein Modell der Arbeit im Homeoffice zu übernehmen. Einige Experten glauben, dass Mitarbeiter nicht mehr zur alten Form zurückkehren möchten, nachdem sie das Arbeiten von zu Hause aus erster Hand erlebt haben.

„Ich glaube, dies ist ein Wendepunkt in Bezug auf eine breitere Akzeptanz und Umsetzung der Arbeit im Homeoffice“, sagte Philippe Weiss, Präsident von Seyfarth Shaw at Work, einer Beratungsfirma für das Training am Arbeitsplatz mit Sitz in Chicago. „Mitarbeiter, die die Vorteile von mehr Freiheit und Autonomie kennengelernt haben, werden sie nur ungern wieder aufgeben.“
 

Der Effekt von 5G

Einige Mitarbeiter haben sich gegen das Arbeiten im Homeoffice gesträubt, da die Technologie im Büro – insbesondere Internetgeschwindigkeit und Konnektivität – besser als zu Hause war. Das ist aber nicht mehr der Fall.

Viele Heimnetzwerke statten Mitarbeiter mit stabiler Konnektivität aus, ohne dass die Bandbreite mit Hunderten von anderen geteilt werden muss. Für diejenigen, bei denen dies noch nicht der Fall ist, wird 5G wahrscheinlich die Antwort sein. 5G bringt phänomenale Geschwindigkeiten mit sich – bis zu 10 Gbit/s. Mit dieser Geschwindigkeit könnte ein ganzer HD-Film in wenigen Sekunden auf den Laptop oder das Mobilgerät heruntergeladen werden. Dies sollte allen, die von zu Hause aus arbeiten, einen schnellen Zugriff auf Anwendungen ermöglichen, insbesondere auf Videokonferenzen.

Dieses wichtige Geschäftstool wird in der Zukunft des Homeoffice eine entscheidende Rolle spielen, da Mitarbeiter selbst dann noch Meetings von „Angesicht-zu Angesicht“ abhalten können, wenn sich ihre Teammitglieder am anderen Ende der Welt befinden.
 

Erhöhte Produktivität

Vielen Mitarbeitern gefällt das Arbeiten im Homeoffice aus Bequemlichkeitsgründen. Schließlich ist der Gang vom Schlafzimmer zum Homeoffice viel einfacher als die Fahrt ins Büro, die für manche eine Stunde und mehr dauert. Aber dies ist nicht der einzige Vorteil.

Laut einer Studie von 2019 arbeiteten Telependler „1,4 Tage mehr pro Monat oder 16,8 Tage mehr pro Jahr“ als die Mitarbeiter im Büro. Laut derselben Studie verloren Remote-Mitarbeiter nur 27 Minuten pro Tag durch Ablenkung, während es bei Büroangestellten 37 Minuten waren.

Organisationen, die Cloud-basierte Lösungen für den Remote-Access einsetzen, tragen nicht nur zur Produktivität ihrer Mitarbeiter bei, sondern auch zu der ihres IT- und Netzwerkpersonals. Diese Fachleute müssen sich nicht mehr um manuelles Aktualisieren oder Patchen von Appliances oder die Verwaltung mehrerer Netzwerksicherheitsgeräte kümmern. Sie können stattdessen neue Projekte übernehmen, die der Organisation noch größere Vorteile bringen.

Und selbst Ihr IT-Personal kann sich von den Bürogrenzen befreien und angenehm von zu Hause aus arbeiten, da diese Cloud-Lösungen vom Service-Anbieter verwaltet werden.
 

Kostensenkung

Natürlich werden umwälzende Veränderungen nur dann akzeptiert, wenn die Organisation dort profitiert, wo es am meisten zählt – finanziell. Und Organisationen können durch Implementierung eines Homeoffice-Programms eine Menge Kosten sparen.

Wenn Mitarbeiter in Voll- oder Teilzeit von zu Hause aus arbeiten, benötigen Organisationen weniger Bürofläche und damit auch weniger Büromaterial und Möbel. Und da Homeoffice-Initiativen häufig die Nutzung privater Geräte (Bring-Your-Own-Device - BYOD) einschließen, brauchen Organisationen weniger Laptops und andere Geräte zu kaufen.

Außerdem können von zu Hause aus arbeitende Mitarbeiter nicht ihren Husten und Schnupfen ins Büro mitbringen und damit vielleicht andere anstecken. Es ist auch weniger wahrscheinlich, dass sich diese Homeoffice-Mitarbeiter krank melden.

Darüber hinaus suchen Organisationen immer nach den besten Talenten, selbst wenn diese sich am anderen Ende der Welt befinden. Leider zögern manche Organisationen, das Talentnetz so weit auszuwerfen, da Umzugskosten (sowie andere von der Regierung vorgeschriebene Bedingungen) den Prozess zu kompliziert machen. Diese Hindernisse können überwunden werden, wenn die neuen Talente von ihrem Zuhause aus arbeiten können, unabhängig davon, ob es sich in Ihrem Heimatland befindet. Das vergrößert den verfügbaren Talentpool für Organisationen letztendlich erheblich.
 

Eine neue Geschäftsvoraussetzung

Bis jetzt galt das Arbeiten von zu Hause aus immer als ein netter Bonus. Dem ist nicht mehr so. Organisationen droht der Verlust von Talenten, da das Arbeiten im Homeoffice inzwischen immer weniger als Vorteil sondern vielmehr als berufliche Bedingung verstanden wird. Es könnte selbst den Unterschied ausmachen, ob sich ein Bewerber für Sie oder Ihre Konkurrenz entscheidet.

Schließlich ist die gegenwärtige Generation Z mit jederzeit und überall verfügbarem Zugang und ein Großteil sogar mit Online-Lernen aufgewachsen. Eine Generation, die an das Lernen zu Hause gewöhnt ist, wird auch von zu Hause aus arbeiten wollen, und Experten raten Organisationen, sich auf diese künftigen Mitarbeiter einzustellen.

Laut Gartner wird die Nachfrage nach Remote-Arbeit allein durch den vollständigen Einstieg der Generation Z ins Berufsleben um mindestens 30 Prozent steigen.
 

Sind Sie bereit?

Unabhängig davon, ob in Ihrer Organisation bereits Richtlinien für die Arbeit im Homeoffice vorhanden sind, oder ob Sie solche angesichts dieser beispiellosen Zeiten gerade implementieren, wäre es unklug, das Arbeiten im Homeoffice als eine kurzfristige Situation zu betrachten.

Was einigen lediglich als „Trend“ oder vorübergehende Notwendigkeit erscheint, wird sich voraussichtlich als nächste große Geschäftsveränderung erweisen. Natürlich wird die Unternehmenszentrale nicht verschwinden, aber Homeoffice-Optionen werden zu einem normalen Bestandteil der Geschäftsabwicklung werden. Und Organisationen, die diesem neuen Geschäftstrend nicht folgen, verlieren den Anschluss.


Steve Grossenbacher ist Head of Product Marketing für Zscaler Internet Access

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