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Eine neue von zu Hause aus arbeitende Belegschaft innerhalb von 48 Stunden

Veröffentlicht am:

Autor:

Nitin Agarwal

Eine neue von zu Hause aus arbeitende Belegschaft innerhalb von 48 Stunden

Nitin Agarwal ist President und Group CIO, CTO und Chief Digital Officer von Edelweiss Financial Services. 

Die letzten Monate waren, gelinde gesagt, eine Herausforderung für Organisationen auf der ganzen Welt. Es ist keine leichte Aufgabe, eine Organisation am Laufen zu halten und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass Ihre von zu Hause aus arbeitende Belegschaft produktiv und sicher ist.

Auch wir bei Edelweiss Financial sind von dieser globalen Pandemie betroffen. Allerdings wurde uns die Umstellung von 11.000 Mitarbeitern in 450 Büros weltweit auf das Arbeiten der gesamten Belegschaft im Homeoffice dadurch erleichtert, dass wir bereits einen Plan zur Business Continuity vorbereitet hatten, obwohl man etwas von der Größenordnung, was heute geschieht, natürlich nicht vorhersehen konnte.

Als Teil dieses Plans hatten wir daran gearbeitet, von einer Hardware- und Perimeter-basierten Infrastruktur auf ein eher softwaredefiniertes, auf Zero Trust basiertes Modell umzusteigen. Zu diesem Zweck haben wir vor etwa sechs Monaten Zscaler Internet Access (ZIA) erfolgreich eingeführt. Als wir dann erkannten, dass wir eine Lösung für privaten Zugang implementieren mussten, damit unsere Mitarbeiter und Kollegen von zu Hause aus sicher zugreifen konnten, entschieden wir uns für Zscaler Private Access (ZPA).

Der Service wurde innerhalb von 48 Stunden für unser gesamtes Personal eingeführt. Dies geschah genau zum richtigen Zeitpunkt, denn unsere veraltete Infrastruktur war nicht für die Bewältigung des immensen Traffic-Anstiegs ausgelegt, der durch das plötzliche Arbeiten der gesamten Belegschaft im Homeoffice verursacht wurde.

Als unsere Mitarbeiter zum Beispiel noch im Büro arbeiteten, hielten sie täglich etwa 20 bis 30 Videokonferenzen mit Microsoft Teams ab. Seit sie von zu Hause aus arbeiten, ist diese Zahl auf etwa 2.500 Videokonferenzen angestiegen.

Zusätzlich hatten wir etwa 1.000 Benutzer, die sich gleichzeitig in unsere verschiedenen internen Netzwerke einloggten. Heute loggen sich etwa 4.000 Benutzer beim Arbeiten im Homeoffice gleichzeitig in unsere sicheren Anwendungen ein. 

Es versteht sich von selbst, dass ein solcher Anstieg unsere VPN-Infrastruktur überfordert hätte.

Für einen Finanzdienstleister wie uns ist die Sicherheit unserer Daten (und unserer Kundendaten) von allergrößter Bedeutung. Deshalb durften wir auch bei der Umstellung der Belegschaft auf das Arbeiten im Homeoffice unsere Sicherheitsstandards nicht vernachlässigen.

Dies wurde zu einer noch größeren Herausforderung als wir feststellten, dass die Mehrzahl unserer Mitarbeiter im Büro Desktop-Computer verwendete und für das Arbeiten im Homeoffice keine Geräte des Unternehmens zur Verfügung standen.

Aber wir konnten dieses Problem mithilfe von ZPA lösen. Gegenwärtig arbeiten etwa 95 Prozent unserer Beschäftigten von zu Hause aus, und sie haben dank ZIA und ZPA vollständigen Zugriff auf interne und externe Anwendungen.

Letztendlich haben wir unser Ziel erreicht und ein Programm für das Arbeiten unserer Belegschaft im Homeoffice sicher umgesetzt, ohne Unterbrechungen oder Ausfälle der Produktivität zu erleben. Es ist großartig für uns, dass wir so viele Menschen in so kurzer Zeit einbeziehen und ihnen sicheres Arbeiten ermöglichen konnten.

Was uns im Verlauf des gesamten Prozesses klar wurde, war, dass man viel bessere Voraussetzungen für die Bewältigung der vielen vor uns liegenden Herausforderungen einer Welt der Cloud und Mobilität hat, wenn die Infrastruktur nicht von spezieller Hardware und einem bestimmten Standort abhängig ist.


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